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Diese Informationsseite zum Wirkstoff Minoxidil dreht sich ausschließlich um Arzneimittel mit dem Wirkstoff Minoxidil zur Therapie gegen Haarausfall.

Was ist Minoxidil?

Häufig liest man im Zusammenhang mit Therapiemöglichkeiten gegen Haarausfall den Namen Minoxidil.
Was verbirgt sich also hinter dem Namen Minoxidil?

Minoxidil ist eigentlich ein sog. Vasodilatator, der oral eingenommen, eingesetzt wird um Bluthochdruck zu behandeln.
Bei Patienten, die mit dem Mittel behandelt wurden und gleichzeitig unter Haarausfall litten, wurde eine interessante Nebenwirkung beobachtet: Ihnen wuchsen wieder Haare.

Nachdem man das Potential von Minoxidil erkannt hatte, entwickelte die Firma Kirkland ein Produkt ,welches man als 5% (für Männer) haltige Lösung bzw. Schaum kaufen kann.

Hilft Minoxidil wirklich gegen Haarausfall?

Die genaue Wirkungsweise von Minoxidil bei der Therapie gegen Haarausfall ist nicht bekannt.
Fakt ist aber, dass Minoxidil wahrscheinlich der einzige Wirkstoff ist, dem tatsächlich wissenschaftlich eine Wirkung nachgewiesen wurde im Bezug auf das Nachwachsen von Haaren.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigten bei einem Großteil der Anwender ein Stoppen des Haarausfalls und ein Neuwachsen von Haaren.
Es gibt unterschiedliche Erfahrungsberichte darüber, wann ein erster Effekt beobachtet werden kann.
Bei 2-facher täglicher Anwendung konnte beispielsweise ein erster Effekt des Mittels bereits nach ca. 8 Wochen beobachtet werden, der Haarausfall lies nach ca. 3 Monaten nach, bis hin zum Stopp des Ausfalls, eine Verdichtung der Haare konnte nach ca. 6 Monaten erwartet werden (je nach Härtegrad).
Andere Berichte sprechen von 3-4 Monaten, bis eine Wirkung des Arzneimittels bemerkt wird.
Nach ca. 12 Monaten erreicht die Behandlung ihren Höhepunkt, d.h. nach dieser Zeit steigt der Behandlungserfolg nicht mehr mit der Anwendungsdauer.

Welche Nebenwirkungen hat Minoxidil?

I.d.R. wird Minoxidil sehr gut vertragen, Nebenwirkungen treten selten auf.
Die folgenden Nebenwirkungen sind in Zusammenhang mit diesem Wirkstoff bekannt:

Selten:
Magen-Darm-Unverträglichkeit, Herzschmerzen (Angina pectoris), Übelkeit, Hautausschlag, Vergrößerung der Brustdrüse, Blutplättchenarmut.

Einzelfälle:
Blutarmut, Wasseransammlungen in der Lunge, Lungenveränderungen, Erhöhung der Leberenzyme.

Wie wirkt sich Minoxidil auf meinen Blutdruck aus?

Viele werden sich fragen, da ja Minoxidil eigentlich als Mittel gegen Bluthochdruck gedacht war, wie sich Minoxidil bei Anwendung gegen Haarausfall auf den Blutdruck auswirkt.
Hier kann man aber i.d.R. unbesorgt sein, da Minoxidil, wenn es gegen Bluthochdruck angewendet wird, oral eingenommen wird.
Die Menge also, die bei der Behandlung gegen Haarausfall in den Blutkreislauf kommt ist so verschwindend gering, dass es praktisch keinerlei Auswirkungen auf den Blutdruck hat.

Wann darf Minoxidil nicht angewendet werden?

Das Mittel darf nicht angewendet werden, sollten Anzeichen für eine Überempfindlichkeit gegenüber des Wirkstoffes auftreten oder bekannt sein.
In der Schwangerschaft soll das Mittel ebenfalls nicht angewendet werden.
Des Weiteren darf es nicht angewendet werden bei:
– sog. Pulmonaler Hypertonie (Anstieg des Blutdrucks im Lungenkreislauf)
– sog. Phäochromozytom (Erkrankung der chromaffinen Zellen des Nebennierenmarks)

Fallen mir meine neuen Haare wieder aus, wenn ich Minoxidil nicht mehr einnehme?

Ja! Das ist leider so! Das heißt im Klartext, solange man die Haare behalte möchte, die man im Zuge der Behandlung erlangt hat, muss man Minoxidil weiterhin einnehmen.
Viele Anwender berichten allerdings, dass es zur Routine wird und die Nebenwirkungen (z.B. Jucken der Kopfhaut) nach einiger Zeit verschwinden.
Das Mittel ist nicht ganz billig und riecht auch nicht sonderlich verlockend, allerdings ist es eines der wenigen Mittel auf dem Markt, das tatsächlich gegen Haarausfall wirken kann,
was man von leider sehr vielen Abzockprodukten nicht behaupten kann.
Also nochmal zusammen gefasst: Dass Minoxidil tatsächlich als Mittel gegen Haarausfall wirkt, ist nicht garantiert, dass die neuen Haare, sollten welche kommen, wieder ausfallen, wenn man das Mittel absetzt, hingegen leider schon!

Was ist der Unterschied zwischen der 2%-igen Lösung und der 5%-igen Lösung?

Eine schwächere, 2%-haltige Lösung wurde für Frauen entwickelt.
Dies hat den Grund, dass bei Frauen seltener die gesamte Region und daher alle Haarfolikel betroffen sind, weshalb eine Therapie mit einer
2%-haltigen Lösung oft schon den gewünschten Erfolg verspricht.
Bei Männern kommt i.d.R. die 5%-haltige Lösung zum Einsatz.

Was ist der Unterschied zwischen Rogaine / Regaine und Minoxidil?

Hierbei handelt es sich immer um das Gleiche: Produkte mit dem Wirkstoff Minoxidil.
Lediglich der Handelsname unterscheidet sich je nach Vertriebsland.
In Deutschland werden Produkte mit Minoxidil unter den Namen Regaine und Lonolox vertrieben.
In der Schweiz findet man es unter dem Namen Alopexy, Loniten, Neocapil oder auch Regaine.

Mittel gegen Haarausfall

Sucht man im Internet nach Mitteln gegen Haarausfall, findet man häufig duzende Angebote, die allesamt einfach nur traumhaft gegen Haarausfall zu helfen scheinen.
Häufig ist auf diesen Seiten jedoch nicht einmal beschrieben, bei welcher Art diese Wundermittel gegen Haarausfall wirken sollen.
Im Folgenden soll eine kritische Auflistung einiger dieser Wundermittel gegen Haarausfall dazu dienen, das richtige Mittel zu finden (je nach Art des Haarausfalls).
Diese Liste wird laufend fortgeführt, wenn wir Produkte getestet haben.
 

Liste der Mittel gegen Haarausfall

 

1. Procerin

Ein weiteres (Wunder-) Mittel gegen Haarausfall zur oralen Einnahme will Procerin sein.
Die Hersteller werben damit, dass das Produkt keinerlei Nebenwirkungen aufzeigt, was wohl vielmehr daran liegt, dass es keinen klinischen Wirkstoff enthält.
Das Produkt kann man im Internet auf diversen dubiosen Seiten kaufen, was auch nicht gerade für die Seriosität des Produktes und damit seiner Wirkung spricht.
Die deutsche Seite procerin.de wirkt ebenfalls unseriös, da die Texte wirken, als wären sie mit dem Google-Translater übersetzt worden.
Wir haben jedenfalls noch keinen Leserbrief erhalten, der wirklich positive Erfahrungen mit Procerin beschreibt, weshalb wir von dem Produkt abraten.
Sollten Sie jemand sein, der tatsächlich positive Erfahrungen mit diesem Wirkstoff bzw. Produkt machen konnte, würden wir uns über eine E-Mail und einen Erfahrungsbericht freuen (Bitte keine „präparierten“ Erfahrungsberichte, die als Werbung fungieren soll, diese werden von unserer Redaktion kommentarlos gelöscht.)
 

2. Finasterid

Finasterid wird gegen den sog. androgenetisch bedingten (erblich bedingter) Haarausfall eingesetzt und hat eine klinisch nachgewiesene Wirkung.
Ursache für den erblich bedingten Haarausfall ist bekanntermaßen die Überempfindlichkeit der Haarfolikel gegen DHT (Dihydrotestosteron).
Die Wirkung von Finasterid liegt nun einfach darin, eine Umwandlung von Testosteron zu DHT, wie Sie im menschlichen Körper statt findet zu blockieren und somit der verkürzten Wachstumsphase entgegen zu wirken.
Allerdings sind diverse Nebenwirkungen möglich, wie beispielsweise ein Abnehmen der Libido und Potenzprobleme, welche auch nach Absetzen von Finasterid bestehen bleiben können.
Jeder muss für sich entscheiden, ob es ihm das Wert ist.
Häufig ist es jedoch nunmal so, dass es nichts umsonst gibt im Leben, wer also tatsächlich etwas gegen seinen Haarausfall tun möchte und mit diversen anderen Mitteln gegen Haarausfall (z.B. Minox) keinen Erfolg verbuchen konnte, ist hiermit vielleicht besser unterwegs.
 

3. Vivicomb

Vielleicht nicht das, an das man als erstes denkt, wenn es um Mittel gegen Haarausfall geht, aber auf jeden Fall ein Produkt, das gegen erblich bedingten Haarausfall wirken soll.
Hierbei handelt es sich um einen sog. Laserkamm, der mittels der sog. LLLT Technik (Licht wird benutzt um die Haarfolikel zu stimulieren) gegen Haarausfall helfen soll.
Der Laserkamm ist mit 569 Euro nicht gerade die billigste Methode, weshalb unsere Redaktion leider noch kein Exemplar zum Testen hat.
Aus verschiedenen Berichten von Anwendern gibt es aber die unterschiedlichsten Erfahrungen,
manche Anwender berichten von guten Ergebnissen, nachdem Sie eine Behandlung mit dem Laserkamm beim Friseur gemacht haben.
Die Produkte, die es zu kaufen gibt, sind angeblich etwas schwächer, weshalb man oft liest, dass hier die Ergebnisse nicht ganz so zufriedenstellend sind.
Bis wir selbst ein Exemplar testen können, bleibt also abzuwarten.
Selbstverständlich wird es dann einen ausführlichen Artikel über das Produkt geben.
 

4. diverse Shampoos

An dieser Stelle seien mal der Vollständigkeit halber als Mittel gegen Haarausfall die Shampoos der Hersteller Hexal, Alpecin und Revita zu nennen.
Hexal und Revita gehören den sog. KET-Shampoos.
KET steht hierbei für Ketoconazol, ein Wirkstoff, der gegen Pilzbefall der Haut verwendet wird.
Daran sieht man schon, dass diese Shampoos eigentlich keinerlei Wirkung gegen Haarausfall haben können.
Vereinzelt wird diesen Shampoos aber trotzdem eine anti-androgene Wirkung nachgesagt, wofür es aber keinerlei wissenschaftliche Studien gibt.
Zu guter Letzt noch ein Wort zum Alpecin Shampoo:
Dieses Shampoo ist als ein solches sicherlich nicht schlecht, jedoch sieht man auch hier schon an den Inhaltsstoffen (lediglich Coffeein), dass es als Mittel gegen Haarausfall nicht wirklich hilfreich sein kann.

 

Diese Seite ist eine reine Informationsseite ohne den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr.
Bitte fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Sich unsicher sind, ob Sie Minoxidil oder Produkte mit Minoxidil anwenden sollten.
Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.